Busfahren
Fürs erste Wochenende schließen wir uns Mariko, unserer Japanerin, an. Sie will – mit einer Freundin, die gerade ihr Prakikum in Kotor, Montenegro macht nach Dubrovnik. Der Rest von uns ist noch unschlüssig, ich bin eigentlich für alles zu haben
Also, ab an die Adria!
Wie hinkommen? Die Touri-Info schlägt vor über Trebinje zu fahren, einer hübschen Kleinstadt in den Bergen gerade mal 25km entfernt von Dubrovnik – direkte Busse gibts (evtl) nicht. Am Busbahnhof weiß man mehr – allerdings finden sich auch dort keine Fahrpläne, man fragt. Da ich leider noch nicht, die Damen und Herren hinter den Schaltern jedoch ausschließlich Serbisch (AKA Kroatisch AKA Bosnisch AKA Serbokroatisch) sprechen übersetzt netterweise der hinter mir wartende Herr. So erfahre dass die Verbindung nur mit umsteigen in Mostar funktioniert.
Er erzählt mir noch wie er vor ca. 5 Jahren einmal versucht hat von Trebinje nach Dubrovnik (der 25km entfernten Großstadt) zu kommen. Damals bekam er auf seine Frage nur einen depperten Blick (und keinen Bus). Das Problem: Dubrovnik liegt (heute) in Kroatien und wurde damals u.a. von Trebinje (heute Republika Srpska) beschossen …
Da Mostar aber ohnehin die interessantere Stadt sein dürfte (Wer kennt die Brücke? Nein?) entschließen wir uns dort eine Nacht zu bleiben und am nächsten morgen zur Küste weiterzufahren.
“Well, there’s a big road from Mostar to the coast so I guess there’ll be some buses going that way”
- “You can’t go with distance, you have to think about the ethnic composition.”
Da in Mostar sowohl Moslems AKA Bosnier als auch Kroaten leben müsste es also klappen …
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